Am Samstag, den 14.02., hieß es bei uns nicht Valentinstag, sondern ganz klar: Helau! Wie in jedem Jahr zog die Straßenfastnacht direkt an unserem Haus vorbei. Ein Termin, der längst fest in unserem Kalender steht und von vielen Bewohnenden mit Vorfreude erwartet wird.
Bereits am frühen Morgen begann die Vorbereitung. Unsere Haustechnik, Herr Sauter und Herr Sauter, bauten mit viel Einsatz mehrere Pavillons entlang des Zauns auf, damit alle gut vor dem angekündigten Wind und Regen geschützt waren. Zusätzlich sperrten sie einen sicheren Bereich direkt am Bordstein ab und stellten Stühle bereit. Besonders wichtig war ihnen, dass auch Rollatorfahrende problemlos und sicher teilnehmen konnten. So war organisatorisch alles bestens vorbereitet.
Im Haus selbst liefen die Vorbereitungen ebenfalls auf Hochtouren. Frau Metzner, die Leitung unserer Alltagsbegleiter, koordinierte gemeinsam mit ihrem Team die Begleitung der Bewohnenden. Mit viel Fürsorge wurden dicke Jacken angezogen, Decken verteilt und Mützen gerichtet. Die Alltagsbegleiter fuhren die Bewohnenden nach draußen, begleiteten sie zu den vorbereiteten Plätzen und sorgten dafür, dass alle bequem und warm saßen. Noch bevor der Umzug startete, versorgten sie alle mit Laugenbrezeln und einem Glas Lillet, sodass die Wartezeit bereits in geselliger Runde begann.
Gemeinsam mit den Bewohnenden unseres Hauses und den Bewohnenden des Pflege- und Therapiezentrums Riedstadt reihten wir uns entlang des Zauns ein. Dann war es endlich so weit: Das bunte Treiben begann.
Über 50 Zugnummern zogen an uns vorbei. Es wurde geschunkelt, gesungen, gewunken und herzlich gelacht. Immer wieder flogen kleine Überraschungen in unsere Richtung. Gummibärchen, Popcorn, Schaumküsse, Quarkbällchen, Taschentücher und viele weitere Wurfgeschenke landeten in Taschen, auf Decken und in den Händen unserer Bewohnenden. Passend zum Datum verteilten einige Gruppen sogar Rosen, Tulpen und Nelken – eine schöne, unerwartete Geste. Auch das ein oder andere Bier wurde freundlich gereicht und sorgte für zusätzliche Heiterkeit.
Herr Kraft, unser Geschäftsführer, sowie unsere Heimleitung Frau Nebel mischten sich währenddessen unter die Feiernden und schenkten persönlich Getränke aus. Diese persönliche Präsenz und Unterstützung wurde von allen sehr geschätzt und trug zur familiären Atmosphäre bei.
Die Stimmung war ausgelassen und fröhlich. Trotz der kühlen Temperaturen ließen sich viele Bewohnende begeistern und genossen das närrische Spektakel in vollen Zügen. Nach rund anderthalb Stunden machte sich jedoch langsam die Kälte bemerkbar. Gut, dass drinnen bereits die wohlige Wärme wartete.
Gemeinsam kehrten wir zurück ins Haus. Dort wurden die gesammelten Schätze ausgebreitet, sortiert und miteinander verglichen. Mit viel Gelächter wurde diskutiert, wer in diesem Jahr wohl die beste Ausbeute erzielt hatte. Dieser gemütliche Abschluss rundete den Tag perfekt ab.
Ein herzliches Dankeschön gilt allen Beteiligten, die diesen gelungenen Fasnachtstag möglich gemacht haben: unserer engagierten Haustechnik, Frau Metzner und ihrem Team der Alltagsbegleitung, Herrn Kraft, Frau Nebel sowie allen weiteren helfenden Händen.
Es war ein Tag voller Gemeinschaft, guter Stimmung und närrischer Freude – ganz nach dem Motto: Ein kräftiges Helau!













